Prof. Lippert neuer Vorsitzender des FMI

Prof. Burkard M. Lippert hat den Vorsitz des „Förderverein für Medizinische Innovation e.V. Heilbronn“ (FMI) übernommen.

Prof. Burkard M. Lippert, Klinikdirektor der SLK-Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Plastische Operationen, hat den Vorsitz des FMI von Prof. Jens Rassweiler übernommen. Der ehemalige Klinikdirektor für Urologie und Kinderurologie hat SLK bereits Ende März dieses Jahres altersbedingt verlassen.

Persönliches Engagement
Um den Menschen der Region Heilbronn-Franken dauerhaft eine Versorgung auf dem modernsten Stand der Medizin zu garantieren, sind regelmäßig umfangreiche Investitionen nötig. Diese gehen zum Teil deutlich über das Budget hinaus, das SLK durch die reguläre Krankenhausfinanzierung zur Verfügung steht. Deshalb setzt sich der FMI gemeinsam mit den SLK-Kliniken seit seiner Gründung im Jahr 2007 dafür ein, dass das Klinikum am Gesundbrunnen jederzeit in der Lage ist, seine Patienten mithilfe aktuellster Medizintechnik wohnortnah zu behandeln. Seit der Vereinsgründung wurden mehr als 5,6 Millionen Euro an Spendengeldern eingeworben. „Prof. Rassweiler hat viele sinnvolle Projekte realisiert. Der Erfolg und die hohen Fördersummen sind auch seinem großen persönlichen Engagement bei der Spendenakquise zu verdanken“, würdigt Prof. Lippert die Arbeit seines Vorgängers.

Universitäres Niveau
Dank des Engagements der zahlreichen Spender und der Mitglieder des FMI konnten über die vergangenen 15 Jahre hinweg Optimierungen bei der Behandlung von Patienten im Klinikum am Gesundbrunnen erreicht werden. Mit Hilfe der Spendengelder des FMI wurde die Anschaffung folgender medizinischer Geräte finanziell unterstützt:

⦁ Da Vinci OP-Roboter für computergesteuertes Operieren
⦁ 3-MRT für die bessere Bildqualität
⦁ PET-CT zum Erkennen von bösartigem Gewebe
⦁ Konfokales Lasermikroskop für die Untersuchung der Haut
⦁ 3-D-Mapping zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen
⦁ 3-D-Navigationsgerät für intraoperative Anwendungen
⦁ 3-D-System für minimal-invasive Bauchchirurgie und Urologie
⦁ Navigationsgerät für computergestützte Gewebeentnahme der Prostata
⦁ Technische Innenausstattung des Hörsaals im Neubau des Klinikums am Gesundbrunnen

„Auch zukünftig wird viel Arbeit notwendig sein, um potenzielle Spender davon zu überzeugen, dass ihr Geld unseren Patienten zugutekommt und dieses Engagement sehr sinnvoll ist“, weiß Prof. Lippert um die Tragweite seiner neuen Aufgabe. Durch die Unterstützung des FMI können die SLK-Kliniken in vielen Bereichen auf universitärem Niveau agieren. Der erfahrene Klinikdirektor möchte sich insbesondere auf die Schwerpunkte Digitalisierung und künstliche Intelligenz im Medizinsektor konzentrieren. So auch beim aktuellem Förderprojekt des FMI, dem Loop X, einem intraoperativer Scanner, der eine hochauflösende und damit sehr präzise Bildgebung ermöglicht.

Vorgänger Prof. Rassweiler ist sich sicher: „Prof. Lippert wird den FMI hervorragend weiterführen. Ich übergebe den Verein, der für mich nie Mittel zum Zweck, sondern immer eine Herzensangelegenheit war, in beste Hände.“

„Herzenssache FMI“: Prof. Burkard M. Lippert (links) hat den Vorsitz des FMI von Prof. Jens Rassweiler übernommen. Bild: SLK-Kliniken Heilbronn GmbH

Über den FMI
Der Förderverein für Medizinische Innovation (FMI) wurde im Jahr 2007 im SLK-Klinikum am Gesundbrunnen gegründet und hat seitdem mehr als 5,6 Millionen Euro Spendengelder eingeworben. Ziel des Vereins ist es, durch Spenden die Anschaffung modernster Medizintechnik im Klinikum am Gesundbrunnen zu ermöglichen und somit den Menschen der Region medizinische Innovationen zugutekommen zu lassen. Dazu sind regelmäßig umfangreiche Investitionen nötig. Diese gehen zum Teil deutlich über das Budget hinaus, das durch die reguläre Krankenhausfinanzierung zur Verfügung steht. Neben den FMI-Spenden beteiligt sich die SLK-Kliniken GmbH bei jeder zusätzlich beschafften Medizininnovation an den Kosten und dem weiteren Unterhalt. Die Kooperation von FMI und SLK sichert damit seit Jahren den Einsatz von Spitzenmedizin für die Menschen unserer Region.